Warum systemisch?

Beim systemischen Ansatz geht es vor allem um die vorherrschenden Beziehungen in bzw. innerhalb eines Systems. Jeder lebt gleichzeitig in einigen, verschiedenen Systemen, z.B. in einem familiären als Ehefrau/Ehemann/Partner sowie als Eltern/Kind/Geschwister, in einem beruflichen als Mitarbeiter/Kollege/Vorgesetzten, in einem körperlichen System mit Beschwerden wie z.B. Kopf-, Rücken-, Magenschmerzen, etc.

Systemische Therapeuten legen ihren Fokus auf das, was zwischen den einzelnen Systemteilnehmern geschieht:

  • wie Objekte/Individuen zueinander stehen
  • welche Empfindungen gegenseitig vorliegen
  • wie miteinander umgegangen wird
  • wer wann auf wen reagiert
  • wie sich jeder auf seinem Platz fühlt
  • welche Impulse hervortreten

Der systemische Ansatz ist wissenschaftlich anerkannt, ressourcen- und lösungsorientiert. Ein Patient kann eine Situation oder eine Konstellation in der Einzel- oder Gruppentherapie aufstellen, um durch einen Blick von außen an neue Zusammenhänge zu gelangen.

Durch eine Aufstellung erschließen sich oft neue Sichtweisen, welche in den psychotherapeutischen Kontext mit eingebaut werden können.